(Foto: Andreas Meer)

Jürgen Bohlken, 02.056.2017, Kreiszeitung

 

"Mal klingt Chuck Plaisance wie Johnny Cash, mal wie Roger Waters. Seine „Röhre“ ist sein eigentliches Kapital, die Gitarre wohl eher Beiwerk. [Er] baut einen atemberaubenden Spannungsbogen auf... Ausschließlich mit Titeln aus fremder Feder reiht Plaisance einen Gänsehautmoment an den anderen... Die Schweißperlen rinnen ihm von der Stirn herab, als er mit höchster Intensität dem wohl berühmtesten Bordell der Musikgeschichte huldigt –dem „House of the Rising Sun“. Chuck Plainsance singt sich in Ekstase. Währenddessen brennen seine drei Begleitmusiker ein instrumentales Feuerwerk ab... Kraftvoll, unbändig, urwüchsig – mehr geht nicht."

 

Jürgen Bohlken, 06.05.2016, Kreiszeitung

 

"Kraftvoll, inbrünstig, energiegeladen, einfühlsam – jedes dieser Adjektive vermag die unglaubliche Stimmgewalt des ... Sängers aus New Orleans nur unzureichend zu beschreiben. Sein Auftritt in Harpstedt dürfte als Meilenstein der Reihe „Kultur am Donnerstag“ im Gedächtnis haften bleiben... Plaisance sang sich von einer Stimmung in die andere, traf jeden Ton und überraschte mit der großen Bandbreite seines Repertoires... Seine „Röhre“ meisterte alle gesanglichen Herausforderungen – sowohl die dynamischen zwischen pianissimo und fortissimo als auch die emotionalen zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Der Sympathikus schaffte das, was auch einem Joe Cocker nachgesagt wurde: Songs aus fremder Feder durch eigenwillige Interpretation ein Stück weit zu den eigenen zu machen."

 

GoMusic 09.09.2011, Kleve (Joachim 'Joe' Brookes):

 

Plaisance stellte gleich klar, dass ein echter Rocker mit der entsprechenden Röhre auf der Bühne stand. Hammer, welch eine Stimme. "Born To Be Wild" traf mitten ins Herz der Zuschauer und bei den ruhigeren Nummer zeigte sich der Sänger von einer ungemein sanften Seite. Die Emotionen waren aber immer Plaisances ständige Begleiter. Solo, sich auf seiner fantastisch klingenden Akustischen mit den zwölf Saiten begleitend, brachte er David Bowies "Space Oddity" auf den Punkt. Wow, da wuchs die Gänsehaut zu einer nicht mehr zu messenden Größe an. Herrlich! Der Applaus sprach Bände.

 

Weser Kurier, 30.08.2010 (von Ulf Fiedler):

 

Der Sänger verfügt übr ein imponierendes stimmliches Potential. Seine enorme Podiumspräsenz und die unkomplizierte Art... sorgten  dafür, dass sein Temperament unmittelbar über die Rampe kam und sein Publikum mitriss... Emotionale Tiefe und nuancierte Flexibilität seiner Stimme zeigten sich bei balladesken Songs...